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Facettendenervierung

Behandlung von Facetten- und Nervenschmerzen (Facettendenervierung)

Die CT-gesteuerte Facettendenervation ist eine schonende, minimalinvasive Methode zur Verödung kleiner Wirbelgelenke mittels einer Thermonadel. (Facettendenervierung) Diese Technik stellt eine effektive Lösung für schmerzhafte Wirbelgelenke in allen Abschnitten der Wirbelsäule dar, welche nach vorheriger Testung ambulant in örtlicher Betäubung durchgeführt wird.

Facettendenervierungveroedung Orthopädie Wien

Inhalt

Das degenerierte kleine Wirbelgelenk verursacht Schmerzen, welche über einen kleinen Nervenast auf der Rückseite des Gelenks verlaufen. Dieser kleine Nerv kann durch die Verödung mit Hitze mittels einer dünnen Spezialsonde therapiert werden. Der Nerv kann sich dadurch langsam erholen und nachwachsen. Eine anhaltende Schmerzlinderung von 6 bis 18 Monaten ist das Ziel der Behandlung.

Das Verfahren hilft darüber hinaus, Schmerz aus dem Gedächtnis zu löschen und Patienten besser in der Lage zu sein, Muskeln im Rumpf zu trainieren.

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Facettendenervierung

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Facettendenervierung

Was ist eine Facettendenervierung?

Eine mögliche Behandlungsmethode bei chronischen Rücken- und Nackenschmerzen, die durch abgenutzte Facettengelenke an der Wirbelsäule verursacht werden, ist die Facettendenervierung.

Bei dieser Technik wird unter Röntgenkontrolle eine spezielle Nadel in die Facettengelenke eingeführt, um die Nervenstrukturen in der Nähe zu deaktivieren, die für die Schmerzleitung verantwortlich sind. Dies kann eine lange anhaltende Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens bedeuten.

Viele Menschen leiden an Rückenschmerzen, die durch degenerative Prozesse an den kleinen Wirbelgelenken (Facettengelenke) verursacht werden. Eine Möglichkeit, diese Schmerzen zu behandeln, ist die Facettendenervierung. Bei diesem Verfahren werden die Gelenke mit einer speziellen Nadelsonde und unter radiologischer Kontrolle aufgesucht und umliegende Nervenstrukturen, die verantwortlich für die Schmerzübertragung sind, durch lokale Hitzeeinwirkung deaktiviert (verödet).

Durch diese Behandlung kann häufig eine langfristige Linderung chronischer Schmerzen erzielt werden.

Die Facettengelenke sind bewegliche Verbindungen der Wirbelkörper Fortsätze. Jeder Wirbelkörper ist miteinander verbunden – es gibt daher in jedem Segment zwei Facettengelenke. Diese ermöglichen die Beweglichkeit der Wirbelsäule, können jedoch auch limitierend wirken. Wenn die Facettengelenke überlastet oder altersbedingt verschleißen, kann eine schmerzhafte Arthrose entstehen. Diese kann jedoch nicht direkt behandelt werden.

Es ist möglich, die Schmerzweiterleitung zum Gehirn zu unterdrücken, wodurch keine Nachteile im Körpergefühl oder in der Funktion der Facettengelenke entstehen, und der Rückenschmerz ausgeschaltet wird.

Jedes menschliche Gelenk verfügt über eine Gelenkkapsel, die neben der Gelenkführung auch die Nährstoffzufuhr durch Gefäße und Nerven sicherstellt. Wenn es durch die Arthrose im Facettengelenk zu einer Reizung der Gelenkkapsel kommt, werden die Schmerzen durch einen speziellen Nerv namens Ramus dorsalis an die Schmerzzentren im Rückenmark und im Gehirn übertragen. Bei anhaltenden und beeinträchtigenden Schmerzsymptomen kann eine minimalinvasive Facettengelenksdenervierung sofortige Schmerzlinderung bringen.

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Was ist eine HF Facettengelenksdenervierung?

 Bei der Hochfrequenz Denervation der Facettengelenke (auch Facettenrhizotomie, Facettenablation, Facettenneurotomie oder Facettenneurolyse genannt) werden die medialen Zweige, die für den Schmerzsignaltransport von dem Facettengelenk verantwortlich sind, mittels Hochfrequenzenergie vorübergehend unterbrochen oder zerstört. Vor der HF-Facettendenervierung wird ein kurzzeitig wirkendes Betäubungsmittel injiziert, um eine mögliche kurzzeitige Schmerzlinderung zu bestimmen.

Wenn bei Ihnen eine bedeutende Schmerzlinderung beobachtet wird, kann die Facettendenervierung in Betracht gezogen werden, sobald Ihr Schmerz wieder in der typischen Stärke auftritt.

- Woher weiß ich, dass ich möglicherweise Schmerzen der Facettengelenke (Facettengelenksyndrom) habe?

Häufig werden Schmerzen der Facettengelenke als Rücken- oder Nackenschmerzen beschrieben, die sich beim Biegen oder Drehen des Körpers verschlimmern.

Diese können dumpf oder stechend, dauernd oder pulsierend sein und Muskelkrämpfe hervorrufen. Auch beim Berühren können die betroffenen Gelenke schmerzhaft Empfindungen auslösen. Im oberen Nackenbereich können die Facettengelenkschmerzen sogar Kopfschmerzen hervorrufen.

In der Mitte des Rückens können die Schmerzen bis nach vorn in den Brustkorb oder den Unterbauch ziehen. Die Schmerzen in der Lendenwirbelsäule können sich weiter bis in Hüften oder Gesäß ausbreiten.

- Wie wird Facettengelenksschmerz diagnostiziert?

Es wird empfohlen, dass ein Facharzt Ihre Krankengeschichte erfragt und eine körperliche Untersuchung durchführt, um eine Diagnose des Facettengelenksschmerzes (Facettensyndroms) zu erhalten. Dies kann darauf hinweisen, dass Sie unter Schmerzen der Facettengelenke leiden.

Zur Sicherung der Diagnose kann der Arzt Röntgenuntersuchungen, eine Computertomographie oder eine Kernspintomographie (MR) der Wirbelsäule verordnen. Unsere Spezialisten können dann kleine Nadeln in bestimmte Bereiche setzen und eine kurzzeitig wirkende Betäubung oder sogar ein lang wirkendes Steroid injizieren, was bei manchen Patienten zu einer dauerhaften Schmerzlinderung führen kann.

Sollte aber nur eine vorübergehende Linderung der Schmerzen erreicht werden, kann eine länger wirkende Therapie ohne Medikamente, wie eine Denervierungsbehandlung, erforderlich werden.

- Wie läuft eine typische HF-Facettendenervierung ab

Die HF-Facettendenervierung kann entweder ambulant oder stationär durchgeführt werden und dauert in der Regel etwa eine Stunde.

Während des Eingriffs überprüfen die Ärzte Ihre Atemfrequenz, Ihren Herzrhythmus und Ihren Blutdruck. Sie liegen normalerweise auf dem Bauch auf einem Röntgentisch, wenn der Eingriff am Nacken durchgeführt wird, müssen Sie eventuell auf der Seite liegen. Ihre Haut wird anschließend mit einer desinfizierenden Lösung behandelt und dann lokal betäubt. Unter Röntgendurchleuchtung wird eine Hochfrequenznadel ähnlich wie bei der Medialzweigblockade platziert.

Erfahrene Ärzte führen sensorische und motorische Stimulationstests durch, um sicherzustellen, dass die Nadel in die Nähe der medialen Nerven gelangt und nicht ungewollt in die Nähe anderer Nerven.

Während der sensorischen Stimulation erleben Sie ein leichtes Kribbeln, das Ihnen ein vertrautes Gefühl vermitteln kann. Sollten ungewöhnliche oder in Extremitäten aufgetretene Schmerzen empfunden werden, wird eine neuen Nadel platziert. In den paraspinalen Muskeln wird ein harmloses Pochen während der motorischen Stimulation verspürt.

Sollte es hierbei zu Muskelzuckungen kommen, so wird ebenfalls eine neue Nadel gesetzt. Anschließend kann der Nerv vor der Zerstörung örtlich betäubt werden. Zwei Anwendungsmethoden sind Standard-Hochfrequenz sowie Gepulste-Hochfrequenz. Ihr Arzt kann Ihnen die Vor- und Nachteile der jeweiligen Methode erläutern.

Anwendungsgebiete und Schmerzsymptome der Facettendenervierung

  • Facettengelenkschmerzen
  • Wirbelgelenksverschleiß
  • Wirbelsäulenverformung mit Überbelastung der Wirbelgelenke
  • Wirbelgleiten (Instabilität)
  • gleichzeitiger Bandscheiben- und Wirbelgelenksverschleiß
  • Instabilität nach Bandscheiben- und Wirbelsäulenoperation
  • Postnukleotomiesyndrom

Vorteile der Facettengelenksdenervierung durch Thermokoagulation

Die perkutane Thermokoagulation bietet eine gezielte und exakte Wirkung, eine längere Wirkdauer sowie einen minimal invasiven Eingriff.

Daher kann die Therapie ambulant in unserer Klinik durchgeführt werden, um eine grössere Operation, beispielsweise eine Wirbelsäulenversteifungsoperation, zu vermeiden. Mit dieser Behandlungsmethode kann auch die Menge an schmerzmittelbedingten Nebenwirkungen verringert werden. Die Person kann unmittelbar nach dem Eingriff wieder arbeitsfähig sein und eine Krankschreibung ist nicht erforderlich.

Darüber hinaus ist meist keine spezielle Nachbehandlung notwendig.

Nebenwirkungen und Risiken

Die Facettendenervierung ist eine sichere Behandlungsmethode, bei der nur selten Blutungen auftreten.

Patienten, die blutverdünnende Medikamente einnehmen oder angeborene Gerinnungsstörungen haben, sollten dies dem behandelnden Arzt mitteilen. Infektionen und lokale Entzündungen sind zwar möglich, können aber durch ärztliche Abklärungen vermieden werden.

Untypische Schmerzen, Rötungen, Schwellungen, allgemeines Unwohlsein oder Fieber sollten unverzüglich ärztlich abgeklärt werden. Durch die radiologische Kontrolle ist es meistens möglich, Nervenstrukturen vor Verletzungen zu bewahren. Es ist jedoch möglich, dass vorübergehende motorische Ausfälle oder Sensibilitätsstörungen auftreten.

Es wird empfohlen, nach einer Facettendenervierung eine physiotherapeutische Behandlung durchzuführen, um die stabilisierende Muskulatur zu stärken. Diese Behandlungsmethode kann in der Regel zu einer signifikanten Linderung der Beschwerden führen.

In den meisten Fällen wird eine deutliche Verbesserung dieser Beschwerden für 6 bis 24 Monate erwartet, allerdings kann es auch vorkommen, dass die Symptome nach einer gewissen Zeit erneut auftreten, da sich die inaktivierten Nervenfasern neu bilden können.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Eine mögliche Behandlungsmethode bei chronischen Rücken- und Nackenschmerzen, die durch abgenutzte Facettengelenke an der Wirbelsäule verursacht werden, ist die Facettendenervierung.

Bei dieser Technik wird unter Röntgenkontrolle eine spezielle Nadel in die Facettengelenke eingeführt, um die Nervenstrukturen in der Nähe zu deaktivieren, die für die Schmerzleitung verantwortlich sind. Dies kann eine lange anhaltende Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens bedeuten.

 Bei der Hochfrequenz Denervation der Facettengelenke (auch Facettenrhizotomie, Facettenablation, Facettenneurotomie oder Facettenneurolyse genannt) werden die medialen Zweige, die für den Schmerzsignaltransport von dem Facettengelenk verantwortlich sind, mittels Hochfrequenzenergie vorübergehend unterbrochen oder zerstört. Vor der HF-Facettendenervierung wird ein kurzzeitig wirkendes Betäubungsmittel injiziert, um eine mögliche kurzzeitige Schmerzlinderung zu bestimmen.

Wenn bei Ihnen eine bedeutende Schmerzlinderung beobachtet wird, kann die Facettendenervierung in Betracht gezogen werden, sobald Ihr Schmerz wieder in der typischen Stärke auftritt.

Häufig werden Schmerzen der Facettengelenke als Rücken- oder Nackenschmerzen beschrieben, die sich beim Biegen oder Drehen des Körpers verschlimmern.

Diese können dumpf oder stechend, dauernd oder pulsierend sein und Muskelkrämpfe hervorrufen. Auch beim Berühren können die betroffenen Gelenke schmerzhaft Empfindungen auslösen. Im oberen Nackenbereich können die Facettengelenkschmerzen sogar Kopfschmerzen hervorrufen.

In der Mitte des Rückens können die Schmerzen bis nach vorn in den Brustkorb oder den Unterbauch ziehen. Die Schmerzen in der Lendenwirbelsäule können sich weiter bis in Hüften oder Gesäß ausbreiten.

Es wird empfohlen, dass ein Facharzt Ihre Krankengeschichte erfragt und eine körperliche Untersuchung durchführt, um eine Diagnose des Facettengelenksschmerzes (Facettensyndroms) zu erhalten. Dies kann darauf hinweisen, dass Sie unter Schmerzen der Facettengelenke leiden.

Zur Sicherung der Diagnose kann der Arzt Röntgenuntersuchungen, eine Computertomographie oder eine Kernspintomographie (MR) der Wirbelsäule verordnen. Unsere Spezialisten können dann kleine Nadeln in bestimmte Bereiche setzen und eine kurzzeitig wirkende Betäubung oder sogar ein lang wirkendes Steroid injizieren, was bei manchen Patienten zu einer dauerhaften Schmerzlinderung führen kann.

Sollte aber nur eine vorübergehende Linderung der Schmerzen erreicht werden, kann eine länger wirkende Therapie ohne Medikamente, wie eine Denervierungsbehandlung, erforderlich werden.

Die HF-Facettendenervierung kann entweder ambulant oder stationär durchgeführt werden und dauert in der Regel etwa eine Stunde.

Während des Eingriffs überprüfen die Ärzte Ihre Atemfrequenz, Ihren Herzrhythmus und Ihren Blutdruck. Sie liegen normalerweise auf dem Bauch auf einem Röntgentisch, wenn der Eingriff am Nacken durchgeführt wird, müssen Sie eventuell auf der Seite liegen. Ihre Haut wird anschließend mit einer desinfizierenden Lösung behandelt und dann lokal betäubt. Unter Röntgendurchleuchtung wird eine Hochfrequenznadel ähnlich wie bei der Medialzweigblockade platziert.

Erfahrene Ärzte führen sensorische und motorische Stimulationstests durch, um sicherzustellen, dass die Nadel in die Nähe der medialen Nerven gelangt und nicht ungewollt in die Nähe anderer Nerven.

Während der sensorischen Stimulation erleben Sie ein leichtes Kribbeln, das Ihnen ein vertrautes Gefühl vermitteln kann. Sollten ungewöhnliche oder in Extremitäten aufgetretene Schmerzen empfunden werden, wird eine neuen Nadel platziert. In den paraspinalen Muskeln wird ein harmloses Pochen während der motorischen Stimulation verspürt.

Sollte es hierbei zu Muskelzuckungen kommen, so wird ebenfalls eine neue Nadel gesetzt. Anschließend kann der Nerv vor der Zerstörung örtlich betäubt werden. Zwei Anwendungsmethoden sind Standard-Hochfrequenz sowie Gepulste-Hochfrequenz. Ihr Arzt kann Ihnen die Vor- und Nachteile der jeweiligen Methode erläutern.

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