Porschestr. 29, 1230 Wien

Infiltrationstherapie

Injektions- und Infiltrationstherapie in Wien

 Viele Menschen leiden an Gelenkschmerzen oder Rückenbeschwerden.

Wir versuchen stets, Ihnen operative Behandlungen zu ersparen und greifen stattdessen auf konservative Therapiemethoden zurück, wenn keine neurologischen Ausfälle wie Lähmungen auftreten. Dazu gehören Physikal- und Physiotherapiebehandlungen sowie Injektionstherapie in Orthopädie Zentrum Wien Süd.

Injektions-und_Infiltrationstherapie

Inhalt

Viele Patienten leiden unter Gelenkschmerzen oder Rückenbeschwerden, die auf neurologische Probleme zurückzuführen sind.

In solchen Situationen verfolgen wir stets das Ziel, eine operative Behandlung zu vermeiden und konservative Therapien anzuwenden. Dazu gehören physikalische und physiotherapeutische Behandlungen sowie Injektionen und Infiltrationen in Orthopädie Zentrum Wien Süd.

Die Injektions- bzw. Infiltrationstherapie kommt v.a. bei akuten Schmerzen zum Einsatz. Die Schmerzen werden mittels Injektionen oder Infiltrationen punktgenau behandelt. Bei Irritationen der Nervenwurzel können z.B. unter Röntgen- oder CT-Kontrolle schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente (vorwiegend Lokalanästhetika, die mit einer geringen Menge Cortison kombiniert sind) mit ganz dünnen Nadeln in den schmerzhaften Bereich eingebracht (injiziert) werden.

Auch Bandscheibenvorfälle, bei denen es zu lokalen Entzündungen aufgrund des Austretens entzündungsfördernder Substanzen kommt, können mithilfe einer Infiltration in den Epiduralraum (eine Schicht aus Binde- und Fettgewebe, die das Rückenmark, das direkt durch die Wirbelsäule verläuft, schützt) schmerzlindernd und somit wirkungsvoll behandelt werden. Die Behandlung wird auch als epidurale Infiltrationstherapie bezeichnet.

Orthopäde Wien - Ihr zuverlässiger Partner

Wir möchten unseren Patienten ..

Infiltrationstherapie

Operationen

Operative Therapien von Hüfte, Knie, Ellenbogen und Schulter in Ihrer Orthopädie Wien

Infiltrationstherapie

Der Unterschied zwischen Injektion & Infiltration

Eine Injektion sorgt dafür, dass ein Medikament sich im ganzen Körper ausbreitet und nur ein geringer Teil der Wirkung dort erzielt wird, wo man sie haben möchte.

Eine Infiltration hingegen bezeichnet eine spezifische Injektion in ein schmerzhaftes Gebiet. Dadurch wird eine höhere, gezielte Wirkung mit einer geringeren Menge an Medikamenten erzielt. Injektionen dienen dazu, eine Wirkung im gesamten Körper zu erzielen, während Infiltrationen dazu dienen, eine Wirkung speziell an einer schmerzhaften Stelle zu erzielen.

Injektionen von nützlichen Substanzen mithilfe einer Spritze können bei Sportverletzungen, Arthrose und Bandscheibenbeschwerden helfen. Bei einer Infiltrationstherapie wird gezielt in den betroffenen Bereich injiziert, um sofortige Wirkung zu erzielen. Wenn das Medikament sich im ganzen Körper verteilt, wird dies als Injektionstherapie bezeichnet.
Injektionen sind eine effektive Behandlungsmethode für Sportverletzungen, Muskelverspannungen, Arthrose und andere Symptome.

Eine Infiltrationstherapie wird häufig bei Rückenschmerzen, die auf Gelenkprobleme in der Wirbelsäule zurückzuführen sind, eingesetzt, z. B. bei verschobenen Facettengelenken und hervortretenden Bandscheiben. Ein weiterer Anwendungsbereich für Injektionstherapien ist die Vorbeugung von Thrombosen.

Um für eine schnellere Heilung und Regeneration der erkrankten oder abgenutzten Gelenkpartien zu sorgen, können Substanzen wie Hyaluronsäure und mit Wachstumsfaktoren angereichertes Eigenblut injiziert werden, ergänzt durch Schmerz- und Entzündungshemmer.

Die Infiltration- und Injektionstherapie eignet sich zur Bekämpfung von akuten und chronischen Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen oder Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule. Unser Orthopädie Zentrum in Wien hat das Ziel, den Schmerzverlauf zu unterbrechen und chronische Schmerzen zu vermeiden.

Orthopädie-Zentrum Wien: Fachärzte - Alle Kassen

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören. Nutzen Sie die Kontaktmöglichkeit Ihrer Wahl und wir melden uns so bald wie möglich bei Ihnen.

Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren

Infiltrationstherapie

Die stationäre konservative Behandlung der Wirbelsäule beinhaltet die Pflege von Personen mit degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule und schweren Bandscheibenbeschwerden, für die ambulante Therapie und Schmerztherapie nicht ausreichend ist.

Die Infiltrationstherapie in Wien zielt vorrangig auf die dauerhafte oder vorübergehende Linderung von Schmerzen ab, kann aber auch bei unklaren Befunden oder vor einer Operation zur Bestimmung der präzisen Ursache der Beschwerden herangezogen werden.

Sie ist auch eine hervorragende Behandlung für ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen, bei denen eine Operation nicht in Frage kommt. Diese Behandlungsform kann mit Physiotherapie, manueller Therapie und Krankengymnastik, physikalischen Therapieverfahren wie Elektrotherapie, Wärmeanwendung, Massage und Bewegungsbädern kombiniert werden.

Die Infiltration ist eine wesentliche schmerzlindernde Behandlungsoption für akute und chronische Schmerzzustände. Um die Ursache der Rückenschmerzen bestimmen zu können, sollten Aspekte wie ein Bandscheibenvorfall, ein fortschreitender Verschleiß der Wirbelgelenke, Entzündung und die Rolle der Tiefenmuskulatur und Wirbelsäulenstatik in Betracht gezogen werden.

Um diese Beschwerden zu behandeln, kann eine Infiltrationstherapie mit minimalinvasiven Injektionen durch die Haut durchgeführt werden. Diese erfolgen unter Verwendung eines C-Bogen-Durchleuchtungsgeräts und können je nach Art der Erkrankung an die entsprechenden schmerzhaften Stellen appliziert werden.

  • Epidurale Infiltration (C-Bogen)
  • Periradikuläre Therapie (PRT) der Lendenwirbelsäule
  • Facettengelenkbehandlungen
  • Zielgenaue Behandlungen mit Computertomographie oder C-Bogen

 

- Zielgenaue Behandlungen mit Computertomographie oder C-Bogen

Ein „C-Bogen“ ist ein mobiles Röntgengerät, dessen C-förmiger Aufbau es ermöglicht, dass es horizontal, vertikal und um seine Schwenkachse bewegen können. Dadurch sind es ihnen möglich, Röntgenbilder aus fast jedem Winkel zu erstellen. Somit entsteht bei der Infiltration ein präzises Bild, das kleine Details wie Knochen und Gelenke ausreichend erkennt.

Dies erlaubt es Orthopäden in Wien, mit einer geeigneten Injektionskanüle jedes schmerzhafte Gebiet schnell und sicher zu erreichen, insbesondere bei schwierigen anatomischen Verhältnissen und tiefliegenden Strukturen.

Ärzten stehen heute moderne bildgebende Verfahren zur Verfügung, die ihnen einen Einblick in das Körperinnere ermöglichen, ohne dass ein Eingriff erforderlich ist. Dank der schnellen Computer-Auswertung der erhaltenen Bilder werden die zielgerichteten Methoden zur Behandlung von akuten und chronischen Wirbelsäulenschäden in unserer Praxis durch bildgesteuerte Verfahren unterstützt.

Mit Röntgenaufnahmen in verschiedenen Ebenen und speziellen Kontrastmitteln können ärztliche Instrumente besonders präzise gesteuert werden. Abhängig von der Ursache des Schmerzes werden Mikroinstrumente oder Medikamente bildgesteuert eingesetzt, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

- Periradikuläre Therapie (PRT) der Lendenwirbelsäule

Die Anwendung einer PRT zur Behandlung von Schmerzen, die durch das Reizen der aus dem Rückenmark austretenden Nervenwurzeln verursacht wurden, ist angezeigt.

Dies kann durch einen Bandscheibenvorfall und/oder eine knöcherne Einengung aufgrund degenerativer Veränderungen der Wirbelsäule passieren (Foramenstenose = Verringerung des Raums in dem die Nerven aus der Wirbelsäule austreten). Ein Nervenreizsyndrom kann aber auch aufgrund einer Instabilität der knöchernen Wirbelsäule entstehen.

In solchen Fällen sorgt die wachsende Beweglichkeit der einzelnen Wirbel für eine konstante mechanische Reizung, die eine entzündliche Reaktion an den Nerven auslöst.

Die symptomatische Behandlung bei chronischen Bandscheibenvorfällen, die nicht auf konservative Therapie nach 2-4 Wochen reagiert haben, kann mithilfe der interventionellen Schmerztherapie durchgeführt werden.

Viele Bandscheibenvorfälle verheilen ohne weitere Maßnahmen von selbst und können durch gezielte Behandlungen, wie z.B. durch die Periradikuläre Therapie, zurückgebildet werden. Dies kann Operationen erübrigen. Diese Therapie wird unter Röntgenkontrolle durchgeführt, wobei nach Festlegung des behandelten Wirbelabschnitts eine Nadel unter Lokalanästhesie in unmittelbare Nähe des Nervenaustrittspunkts vorgeschoben wird und dann kleine Mengen eines Schmerzmittels und Kortison in die Nervenwurzel injiziert werden.

- Facettengelenkbehandlungen

Mit zunehmendem Alter können im Bereich des kleinen Wirbelsäulengelenkes Arthrose auftreten, welche häufig zu akuten oder chronischen Nacken-, Brust- oder Rückenschmerzen führt. Diese Schmerzen neigen nicht dazu, sich in die Arme oder Beine auszustrahlen, sind jedoch meist morgens am stärksten und nach anfänglicher Bewegung nimmt ihre Intensität ab, bevor sie bei Belastung wieder stärker wird.

Aufgrund der Schmerzen kann es zu einer Einschränkung der Beweglichkeit kommen, was die Kraft der Muskulatur reduziert, was den Krankheitsverlauf verschlechtert.

Eine konservative Behandlung wie regelmäßige Bewegung und Sport kann als Erstmaßnahme zur Schmerzlinderung verordnet werden. Ist jedoch keine verbesserte Schmerzsituation zu beobachten, so kann die interventionelle Schmerztherapie eines Facettengelenks in Betracht gezogen werden. Hierbei wird der betroffene Wirbelbereich unter Röntgenkontrolle im Liegen lokalisiert und anschließend die Haut desinfiziert.

Unter radiologischer Kontrolle wird eine Nadel an das Gelenk herangeführt und eine Mischung aus Schmerzmittel und Kortison injiziert.

Nach der Injektion des Schmerzmittels können Beschwerden möglicherweise auf kurzfristiger Basis besser werden. Als nächster Schritt kann man eine dauerhaftere Linderung mit Hilfe von Radiofrequenztherapie oder Alkohol erreichen. Diese Techniken bewirken eine Verödung der winzigen Nervenendigungen in den Facettengelenken. Dadurch hoffen wir, dass der Patient die Vorteile der Krankengymnastik wieder nutzen kann.

4.8/5 - (812 Bewertungen)